Hypnotisieren - eine Kurzanleitung
Wie bei jeder Therapieform geht es auch bei der Hypnotherapie darum, dem Klienten bei der Erreichung gewisser Ziele zu unterstützen. Gegenüber anderen Therapieformen nutzt die Hypnotherapie dazu veränderte Bewusstseinszustände, sogenannte Trancezustände. Hierzu wird die Aufmerksamkeit fokussiert und meist auf das innere Erleben gerichtet.
Gegenüber landläufigen Meinungen, die insbesondere durch Hypnoseshows Verbreitung finden, ist eine Trance kein Zustand von Bewusstlosigkeit, der zwangsläufig von einer Amnesie (Vergessen) begleitet sein muss. Eine leichte Trance, wie sie in hypnotherapeutischen Sitzungen meist induziert wird, ähnelt dem Zustand, den wir kurz vor dem Einschlafen erleben.
Charakteristisch ist das selektive Ausblenden vieler Sinnesreize aus der Aussenwelt und eine Intensivierung des inneren Erlebens. Ein solch eingeengter Bewusstseinszustand taucht auch im Alltag oft auf, z.B. wenn jemand ein Buch liest und alles um sich herum vergisst, im Garten arbeitet und die Schwielen an den Händen nicht einmal wahrnimmt oder sich völlig versunken einen Film ansieht. Aber auch eintönige Erlebnisse wie eine lange Autobahnfahrt oder eine langweilige Vorlesung können einen in Trance versetzen (vielleicht hat ein Leser auch schon erlebt, dass er bei einer uninteressanten Vorlesung Tagträume hatte und plötzlich aufgeschreckt ist und bemerkt hat, dass er keine Ahnung hat, wovon in den letzten 10 Minuten gesprochen wurde).
Der Hypnotherapeut versucht, den Klienten in Trance zu versetzen, um bestimmte Vorteile, die dieser Zustand mit sich bringt therapeutisch zu nutzen. Der Trancezustand kann verschieden tief sein und ist durch die folgenden Effekte gekennzeichnet:
Verstärkung/Intensivierung des inneren Erlebens
In Trance findet eine Intensivierung des inneren Erlebens statt. Wenn ich Ihnen im Wachzustand sage, Sie sollen sich vorstellen, durch einen Wald zu laufen, dann wird dies je nach Person eine relativ abstrakte Vorstellung sein. Im Traum hingegen sehen Sie die Bäume deutlich vor sich, spüren den Waldboden unter den Füssen, den Wind in den Ästen, und etwaige Monster, die Sie verfolgen lassen Sie verschwitzt aufwachen. Das Erleben in Trance bewegt sich zwischen diesen beiden Extrempolen. Vorstellungen wirken realer, Gefühle können verstärkt werden und je nach Vorstellungskraft des Klienten sehr viel intensiver werden als im Wachzustand.
Einengung der Aufmerksamkeit
Ein weiterer wichtiger Effekt ist die Konzentration der Aufmerksamkeit auf einige wenige Reize. Im normalen Wachzustand nehmen wir eine grosse Anzahl an Reizen gleichzeitig wahr – die hypnotische Sprache hilft uns, unser Aufmerksamkeit auf bestimmte Dinge zu richten, diese aber um so stärker wahrzunehmen.
Entspannung
Meist wird mit der hypnotischen Kommunikation auch ein Zustand der Entspannung erzielt. (Es sei denn, man will andere Emotionen verstärken wie z.B. Wut).
Offenheit gegenüber Suggestionen
Im normalen Wachzustand schliessen wir mit unserem kritischen Denken viele Möglichkeiten von vornherein aus („Ich kann mich sowieso nicht konzentrieren“, „Ich werde die Prüfung sicher nicht bestehen“), im entspannten Trancezustand sind wir hingegen viel offener für Ideen, Vorstellungen und Anregungen („Warum sollte ich mir nicht vorstellen dürfen, wie es ist, einmal konzentriert zu arbeiten?“, „Und wenn ich die Prüfung nun doch bestehen würde?“). Ausserdem wirken Suggestionen besser, weil unsere Aufmerksamkeit darauf konzentriert ist und wir innere Bilder intensiver wahrnehmen.
Wie also können wir jemandem helfen, intensive Vorstellungen zu entwickeln, die Aufmerksamkeit auf das innere Geschehen zu richten und nach und nach in einen entspannten Trancezustand zu gleiten? Am besten schauen wir uns den Vorgang an einem konkreten Beispiel an. Gehen wir dazu davon aus, Sie möchten jemandem helfen, sich zu entspannen und sehen wir uns an, wie bestimmte hypnotische Sprachmuster Ihnen dabei behilflich sein können.
Sie könnten nun einfach folgendes sagen:
„Schliessen sie die Augen. Entspannen sie sich.“
Diese Suggestion kann durchaus den gewünschten Effekt haben, vielen Menschen wird es jedoch nicht gelingen, der Aufforderung nachzukommen. Wir brauchen also sprachliche Mittel, um es dem Hypnotisanden (Person, die hypnotisiert wird) leichter zu machen, unsere Suggestionen auszuführen.
Ein solches Mittel ist das Pacing, was etwa soviel bedeutet, wie „im gleichen Takt mitgehen“. Um jemanden zu pacen, beschreibt man, was momentan geschieht und was das Gegenüber im Hier und Jetzt erlebt. Dies können Dinge sein, die der Hypnotisand gerade wahrnimmt, wie:
„Sie hören den Klang meiner Stimme. Sie sehen die Zimmerpflanze. Sie hören ein Auto draussen vorbeifahren.“
Besonders effektiv sind jedoch solche Aussagen, die zutreffen, aber noch ausserhalb der bewussten Wahrnehmung des Gegenübers liegen, bis sie erwähnt werden. Aussagen dieser Art sind z.B.:
„Sie nehmen die Temperatur in ihren Händen wahr. Sie spüren, wie sich ihr Brustkorb beim Atmen bewegt. Sie können wahrnehmen, wie sich ihre Füsse in den Schuhen anfühlen.“
Durch das Pacen werden die folgenden Effekte erreicht:
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Die andere Person hat die Möglichkeit, die Aussagen des Therapeuten zu überprüfen, und registriert, dass diese zutreffen. Sagt der Therapeut Dinge, die der anderen Person vorher nicht bewusst waren, wird er vielleicht feststellen, dass manche Personen sogar etwas überrascht reagieren, so z.B. wenn sie plötzlich die Wärme in ihren Händen wahrnehmen. Solche Aussagen erhöhen die Glaubwürdigkeit und bauen bei den Teilnehmern eine Ja-Haltung auf. (Man kann sich dazu vorstellen, dass das Gegenüber bei jeder zutreffenden Äusserung ein stilles „Ja“ ausspricht)
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Werden Dinge angesprochen, die normalerweise ausserhalb der bewussten Wahrnehmung der anderen Person liegen, verändert sich damit langsam deren Bewusstseinszustand. So ist es möglich, den Aufmerksamkeitsfokus nach innen zu richten und auf einen kleinen Ausschnitt des Erlebens zu zentrieren, wenn man jemanden dazu anleitet, einmal genau wahrzunehmen, wie sich seine Füsse anfühlen, welche Temperatur sie haben und wo der Schuh gegen Fuss und Zehen drückt.
Ist man schon etwas fortgeschritten, kann man auch nonverbal pacen. Dazu wird der Atemrhythmus und die Körperhaltung dem Hypnotisanden angepasst.
Hat der Therapeut ein paar Pacing-Aussagen gemacht, folgen ihm die Teilnehmer schon seit einer Weile. Sie haben die Erfahrung gemacht, dass das, was der Therapeut sagt, mit ihrem inneren Erleben übereinstimmt. Nun kann er zum Führen übergehen und eine Aussage machen, die nicht direkt überprüfbar ist wie eben „Ihr könnt euch entspannen“. Wird das Pacing und Leading (Führen) in die Entspannungssuggestion von vorhin eingebaut, könnte dies etwa so klingen:
„Sie hören den Klang meiner Stimme. Sie sehen das Bild an der Wand. Sie nehmen die Temperatur Ihrer Füsse wahr. Sie beginnen, sich zu entspannen.“
Nun klingt das Ganze noch etwas holprig. Fliessender wird es, wenn man Übergänge einbaut. Zu diesem Zweck werden Konjunktionen wie „und“, „wenn“, „während“, „weil“ benutzt. Konjunktionen schaffen nicht nur fliessende Übergänge, sie stellen auch einen Zusammenhang zwischen Satzteilen her. Auf diese Weise wird es möglich, Gedanken die inhaltlich gar nicht unbedingt zusammenpassen, zueinander in Beziehung zu setzen. Einer der wichtigsten Zusammenhänge ist der zeitliche – der Therapeut kann jedoch noch weiter gehen und eine kausale Verknüpfung herstellen, indem er Wörter wie „das bewirkt“, „das führt dazu“, „das macht es Ihnen möglich“ benutzt. Wird auch dieses Element in die Entspannungssuggestion eingebaut, klingt sie etwa so:
„Sie hören den Klang meiner Stimme, sehen das Bild an der Wand und während sie die Temperatur in Ihren Füssen wahrnehmen, beginnen Sie, sich zu entspannen.“
Bei der Hypnose sollte man darauf achten, nicht im Widerspruch zum momentanen Erleben des Hypnotisanden zu stehen. Sagt man z.B., „Sie entspannen sich“ und das Gegenüber hat das Gefühl, ziemlich verkrampft zu sein, kann dies die sich entwickelnde Trance stören. Suggestion und Erleben stimmen nicht überein, der Hypnotisand bemerkt dies und hört auf, dem Therapeuten zu folgen – unter Umständen fasst er es sogar als eigenes Versagen auf. Solche Fehler können umgangen werden, indem man nur Möglichkeiten vorgibt. Offene Formulierungen und Wörter wie „vielleicht“, „es könnte sein“, „möglicherweise“ verhindern, dass jemand das Gefühl bekommt, etwas nicht zu können, wenn die suggerierte Reaktion nicht eintritt. Ausserdem wirkt der Therapeut weniger autoritär, wenn er nur anspricht, wie man reagieren könnte. Bauen wir also auch dieses Element in die Entspannungssuggestion ein:
„Sie hören den Klang meiner Stimme, sehen das Bild an der Wand und spüren, wie sich Ihre Füsse anfühlen und welche Temperatur sie haben. Und einmal nichts zu tun und einfach auf solche Details zu achten, kann sehr entspannend sein.
Diese Suggestionen sollten nun noch auf eine bestimmte Art und Weise gesprochen werden.
Der Hypnotiseur spricht langsamer als sonst und passt sein Sprechtempo dem Atemrhythmus des Hypnotisanden an. Zwischen den Sätzen macht er kleine Pausen. Der Therapeut sollte seine Atmung der des Klienten anpassen und generell dann sprechen, wenn er ausatmet, um dann mit ihm zusammen einzuatmen. Wörter wie entspannen, tiefer, locker usw. sollten immer beim Ausatmen gesprochen werden. Es ist nicht erforderlich, dass der Hypnotiseur monoton spricht, wie oft angenommen wird, er sollte jedoch darauf achten, dass das, was er sagt und die Art, wie er es sagt, übereinstimmen. Bei dem Wort tiefer geht er auch mit der Stimme etwas tiefer, wenn er von leichter und höher spricht, geht er auch mit der Stimme mit und wenn er will, dass jemand „langsam in Trance gleitet“, dann spricht er auch langsamer.
Einige Prinzipien
Vielleicht ist dem Leser aufgefallen, dass sich die kurzen Trancetexte noch in anderer Weise von der Alltagssprache unterscheiden. In kurzen, einfachen Sätzen wird gesagt, was sein soll – es werden also keine Verneinungen verwendet, da sich diese nicht in Vorstellungsbilder umsetzen lassen, und es wird auch keine abstrakte oder komplizierte Sprache verwendet. Da wir bei unserem Gegenüber bildhafte Vorstellungen erzeugen wollen, sprechen wir Sinneswahrnehmungen (Sie sehen, hören, fühlen) an, machen Pausen und lassen der anderen Person damit Zeit, innere Bilder zu entwickeln.
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Zusammenfassung
Die hypnotische Sprache unterscheidet sich in folgenden Punkten von der Alltagssprache:
Zudem wurden bereits zwei spezifische sprachliche Muster genannt:
Es wurden drei Arten von Verknüpfungen vorgestellt:
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Übungen
Die hypnotische Sprache ist in ihren Grundzügen relativ einfach zu erlernen. Bedingung ist jedoch, dass jeder einzelne Schritt geübt wird. Deshalb möchte ich dem Leser vorschlagen, die nun folgenden Übungen nacheinander durchzugehen, bis er sie beherrscht.
In den Übungen geht es darum, jemandem eine Situation so zu beschreiben, dass er sie möglichst intensiv nacherleben kann. Dazu werden die oben genannten Prinzipien angewandt. Ich möchte kurz die Bedeutung jedes einzelnen Prinzips anhand von Beispielen verdeutlichen.
Das erste Prinzip beinhaltet das Weglassen von Negationen. In der Alltagssprache benutzen wir Wörter wie „nicht“ und „kein“ andauernd, sodass es durchaus nicht immer einfach ist, zu sagen, was sein soll. In der Trancesprache ist es jedoch von grosser Bedeutung, dass auf Verneinungen verzichtet wird, was anhand des folgenden Beispiels deutlich wird:
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Ohne Verneinungen |
Mit Verneinungen |
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... und einfach nur im Sessel zu sitzen ... gemütlich darin zu versinken ... und wahrzunehmen ... wie sich der Brustkorb beim Atmen bewegt ... kann sehr entspannend sein. |
... und wenn Sie einfach nur hier sitzen ... und das weiche Polster wahrnehmen ... und ein wenig im Sessel versinken ... sind Sie bald nicht mehr so verkrampft und angespannt. |
Das Wörtchen „nicht“ wird nicht beachtet, die Wörter „verkrampft“ und „angespannt“ lösen hingegen Assoziationen aus, die dazu führen, dass sie wirksam werden. Die andere Person fühlt sich dann verkrampft und angespannt.
Es lohnt sich, einmal darauf zu achten, wie oft im Alltag Negationen gebraucht werden. Als weitere Übung schlage ich dem Leser vor, solche Sätze zu sammeln und diese ins Positive umzuformulieren. Der folgende Satz: „Ich möchte nicht mehr soviel Angst beim Vortragen haben“, kann umformuliert werden, indem man sich vergegenwärtigt, wie man sich stattdessen beim Vortragen verhalten und fühlen möchte. Man könnte sich zum Beispiel sagen: „Ich möchte beim Vortragen mit mehr Selbstsicherheit auftreten.“ Für einen Trancetext müsste man dann noch herausfinden, was Selbstsicherheit für die betreffende Person bedeutet, wie sie sich ganz konkret verhält, wie sie fühlt und denkt, welche körperlichen Empfindungen sie hat, wenn sie das Ziel erreicht hat.
Der zweite Punkt verweist auf den Komplexitätsgrad der Sprache. Der Trancezustand zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass das bewusste, rationale Denken in den Hintergrund tritt. Aus diesem Grund sollten Suggestionen so formuliert werden, dass sie leicht verständlich sind und in Bilder umgesetzt werden können. Komplizierte Satzkonstruktionen führen dazu, dass der Hypnotisand über das Gesagte nachzudenken beginnt – und damit ins Alltagsbewusstsein zurückkehrt. (Eine Ausnahme von diesem Prinzip bilden die Konfusionstechniken, die das bewusste Denken durch Überladung in den Hintergrund drängen. Da es sich hierbei jedoch um schwer zu erlernende Sprachmuster handelt, möchte ich nicht weiter darauf eingehen.)
Ich denke, es erübrigt sich, hier ein Beispiel für einfache und schwierige Satzkonstruktionen anzubringen. Dieses Prinzip kann leicht umgesetzt werden, indem man sich vorstellt, zu einem Kind zu sprechen.
Das dritte Prinzip beinhaltet das Ansprechen von Sinneswahrnehmungen. Wir erfahren unsere Umwelt durch unsere fünf Sinne. Wenn man möchte, dass jemand eine Situation intensiv nachempfinden kann, sollte man also Wahrnehmungssätze verwenden. Hierzu gehört auch die Wahrnehmung der eigenen körperlichen Reaktionen. Beim Durchlesen des Beispiels wird leicht erkennbar, dass man sich durch die Verwendung dieses Prinzips leichter in die Situation hineinversetzen kann.
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Abstrakte Suggestion |
In Wahrnehmungssätze aufgelöste Suggestion |
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Sie befinden sich im Wald und es ist sehr schön hier. Sie geniessen es, in dieser Landschaft zu spazieren..... |
Für viele Menschen ist Entspannung mit einem Aufenthalt in der Natur verbunden ... und ich möchte Sie einladen einen Spaziergang zu machen ... einen Spaziergang im Wald ... mit all seinen Eindrücken ... und Sie dürfen sich Zeit nehmen ... Zeit, um die Bäume zu betrachten ... sich der verschiedenen Farben der Baumstämme bewusst werden ... um dann nach oben zu schauen ... und die Baumkronen anzusehen ... es zu geniessen ... wie die Sonne durch die Blätter scheint ... und sich einfach wohl fühlen ... tief Luft holen ... und den typischen Geruch des Waldes einatmen ... und dabei innerlich ruhig werden ... |
Dieser Punkt ist nicht so einfach zu verwirklichen, wie es auf den ersten Blick scheint, da wir im Alltag Erlebnisse praktisch kaum auf diese Art beschreiben. Er lässt sich jedoch relativ einfach üben. Es genügt, sich eine Situation auszusuchen und diese in Wahrnehmungssätze aufzulösen, indem man sich fragt, was man in dieser Situation sieht, hört, riecht, fühlt und schmeckt, welche körperlichen Reaktionen sie auslöst und welche Elemente zur Situation gehören. Typische Entspannungssituationen sind z.B.: ein Aufenthalt am Meer, eine Wanderung in den Bergen oder eine ruhige Bootsfahrt auf einem Fluss.
Das letzte Prinzip verweist darauf, dass man bei der hypnotischen Sprache darauf achten sollte, nicht im Widerspruch zum Erleben des Patienten zu stehen. Dies lässt sich durch offene Formulierungen, indirekte Sprache und Möglichkeitsoperatoren erreichen:
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Geschlossene Formulierungen |
Offene Formulierungen |
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Sie spüren die Wärme in Ihren Händen |
Sie können die Temperatur in Ihren Händen wahrnehmen |
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Sie sehen den weissen Strand und hören wie die riesigen Wellen brechen |
Sie nehmen deutlich die Farbe des Strands wahr und wenn Sie darauf achten, können Sie auch die Wellen hören, die vom Meer heranrollen |
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Ihre Arme sind schwer |
Vielleicht sind Ihre Arme schon schwer |
Durch die offenen Formulierungen erhält das Gegenüber die Möglichkeit, seine eigenen Vorstellungen lebendig werden zu lassen. Gibt der Hypnotiseur jedoch Inhalte vor, die seinem inneren Erleben widersprechen, kann dies, sofern es häufig geschieht, dazu führen, dass der Hypnotisand die Trance verlässt. Unbedingt vermeiden sollte man Suggestionen, bei denen das Gegenüber seine aktuelle Vorstellung völlig umkrempeln muss. Angenommen, der Therapeut will eine Entspannungstrance durchführen und hat dazu einen Waldspaziergang gewählt. Er hat davon gesprochen, wie angenehm es ist, im Wald zu spazieren, die Bäume zu betrachten usw. und plötzlich sagt er: „und Sie geniessen es, am Bach entlang zu laufen.“ Da war aber bis zu diesem Zeitpunkt einfach kein Bach. Nun hat der Hypnotisand die Möglichkeit, diesen Bach irgendwie in seine aktuelle Vorstellung „hineinzukrampfen“ oder die Worte des Therapeuten einfach zu ignorieren und bei seinem Erleben zu bleiben. Solche Patzer sind nicht weiter schlimm, wenn sie zwei bis dreimal in einer längeren Sequenz vorkommen – häufen sie sich jedoch, wird dies das Gegenüber ziemlich frustrieren, vielleicht verlässt es sogar die Trance oder es wird den Hypnotiseur nach einer Weile einfach ignorieren und seinen eigenen Vorstellungen nachgehen. Will man den Bach in die Waldszene einführen, sollte dies auf eine Art und Weise getan werden, die umsetzbar ist. Man könnte z.B. sagen: „Und vielleicht hören Sie auch schon dieses leise Rauschen in der Ferne ... das leise Rauschen eines Baches ... und wäre es nicht interessant ... diesem Geräusch zu folgen ...“ Der Hypnotisand kann sich nämlich nicht vorstellen, dass sich plötzlich neben ihm ein Bach befindet, den er vorher nicht gesehen hat – er wird jedoch keine Mühe haben, eine neues Geräusch zu akzeptieren und dann den Bach in der Ferne zu entdecken.
Werden diese Prinzipien beachtet und eingeübt, sollte der Therapeut keine Probleme haben, jemandem zu intensiven inneren Bildern und Vorstellungen zu verhelfen. Daher empfehle ich dem noch unerfahrenen Leser zur Übung einmal folgende Situationen zu beschreiben und darauf zu achten, dass möglichst alle Prinzipien beachtet werden:
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Ein Aufenthalt am Strand
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Ein Spaziergang im Wald
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Eine Kanufahrt auf einem Fluss
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Ein Einkaufsbummel in der Stadt
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Eine rasante Fahrt mit einem Sportwagen oder Motorrad
Einzelne Sprachmuster
Pacing und Leading
Eine spezielle Technik, die bereits angesprochen wurde, ist das Pacing und Leading. Hier noch ein kurzes Beispiel, wie diese Technik zur Tranceinduktion benutzt werden kann:
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Sie haben es sich im Sessel bequem gemacht ... atmen ruhig ... und hören die Geräusche hier im Raum ... und einfach nur dazusitzen ... und zuzuhören ... kann sehr entspannend sein. |
Pacing
Leading |
Wie gekonnt diese Technik in Therapie und Alltag umgesetzt werden kann, zeigen folgende Beispiele (Das erste zitiert nach Rekkas, 2001; das zweite zitiert nach Erickson & Rossi, 1975):
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Ein älterer Patient kommt, im Rollstuhl sitzend, in Begleitung seines Enkels wegen starken Bluterbrechens vor einigen Stunden. Er hatte schon vor zwei Jahren ein blutendes Magengeschwür und immer wieder Beschwerden. Er ist auffallend blass, sein Puls geht schnell bei noch unauffälligen Blutdruckwerten. Er ist sehr aufgeregt und sagt, dass er erst vor vier Wochen die letzte Kontrollgastroskopie hatte und sich unter gar keinen Umständen wieder dieser Untersuchung unterziehen wird. Nach der Begrüssung, einer kurzen Anamnese – ich kenne den Patienten flüchtig von seinem letzten Aufenthalt in unserem Krankenhaus vor zwei Jahren – und der Feststellung der Kreislaufsituation ergibt sich folgendes Gespräch:
Patient (sehr aufgeregt): „Was werden Sie jetzt tun?“ Ich: „Jetzt werden wir zuerst Ihr Blut kontrollieren und dann zur Sicherheit noch in den Magen hineinschauen...“ Pat. (sehr schnell und aufgeregt): „Kommt überhaupt nicht in Frage, ich sagte schon, das wurde vor vier Wochen gemacht, und da ist nichts herausgekommen, es war schrecklich, die Ärzte verstehen nichts und finden nichts, ich geh jetzt heim!“ Der Enkel (sofort anschliessend und merklich gereizt): „Ja, da wird immer nur untersucht, und da kommt eh nix raus, und dann muss er dableiben, und es g’schieht nix!“ Ich denke: Das wird sehr schwierig, trotzdem muss ich ihn jetzt beruhigen und sage: „Sehen Sie, es ist ganz wichtig, dass Sie noch bei uns bleiben, wir müssen jetzt dafür sorgen, dass Ihr Blut wieder in Ordnung kommt. Ihr Körper braucht ausreichend Blut, damit Sie sich wohl fühlen können...“ Pat.: „Das haben die anderen auch gesagt, dass es wichtig ist, dass ich dableiben muss, das kenn ich schon, das interessiert mich nicht! Und bei der Untersuchung erstick ich immer fast, ich will nicht, ich geh jetzt“ (Er bedeutet seinem Enkel, ihn hinauszufahren. Er ist sehr blass.) Ich: „Es ist wirklich wichtig...“ Pat. (jetzt wütend): „Das interessiert mich nicht. Ich geh einfach, ich will gar nix von euch!“ Ich denke: Jetzt muss etwas geschehen! Dann sage ich ganz ruhig, langsam und eher leise: „Gut, Sie wollen gehen, Sie kennen diese Untersuchung schon, und in ihrer Erinnerung ist sie sehr unangenehm – Pat. (etwas ruhiger): „Ja, sehr unangenehm“ Meine Akzeptanz seiner ablehnenden Gefühle und unangenehmen Erinnerungen hat offenbar den Kontakt wieder möglich gemacht. Ich: „Und Sie wissen, wie wertvoll Ihr Blut ist, weil Sie gerne leben und Freude haben an Ihrem Enkel, und der braucht Sie auch...“ Pat.: „Ja, er braucht mich und, wissen Sie, wir wollten am Wochenende einen Ausflug machen!“ Ich: „Und das werden Sie auch tun, Sie werden am Wochenende einen Ausflug mit Ihrem Enkel machen, und Sie können sich jetzt schon überlegen, wie das sein wird und wie Sie sich dann fühlen werden und wie gut das sein wird, wenn Sie wieder bei Kräften sind. Und während Sie sich das vorstellen, werde ich die Untersuchung machen, und Sie sind ganz ruhig und atmen ganz ruhig, Sie atmen ganz ruhig und gleichmässig, und dabei planen Sie Ihr gemeinsames Wochenende...“ Pat. (interessiert): „Ich werde den Ausflug machen können?“ Ich: „Ja, das werden Sie, und jetzt atmen Sie ganz ruhig und gleichmässig und denken an das kommende Wochenende und an die gemeinsame Reise, und Ihr Enkel steht auch jetzt hier neben ihnen...“ Pat.: „Also, Frau Doktor, dann gastroskopieren Sie mich halt, vielleicht haben Sie ja Recht.“ |
Hier beginnt das Pacing
Pacing und Leading wechseln sich ab...
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... Der dreijährige Robert stürzte die Treppe hinunter, schlug sich die Lippe auf und rammte sich einen der oberen Zähne in den Oberkiefer. Er blutete stark und brüllte vor Schmerzen und vor Angst. Seine Mutter und ich eilten ihm zu Hilfe. Ein einziger Blick auf das auf dem Boden liegende, schreiende, aus dem Mund blutende Kind und die Blutflecken auf dem Pflaster bestätigten, dass ein Notfall eingetreten war, welcher rasche und geeignete Massnahmen erforderlich machte. Wir versuchten nicht unser Kind aufzuheben. Statt dessen sagten wir ihm, als es Atem schöpfte, um erneut loszukreischen, schnell, einfach, voller Mitgefühl und Nachdruck: „Das tut furchtbar weh, Robert. Das tut schrecklich weh.“... Dann sagte ich Robert: „Und es wird weiterhin weh tun.“... Als er erneut Atem schöpfte, bestand der nächste Schritt für ihn und für mich in der Erklärung: „Und du wünschst, dass es aufhört, so weh zu tun.“ Mit dieser einfachen Aussage benannnte ich seine eigene Angst, bestätigte seine Beurteilung der Situation und zeigte, dass ich die Lage überblickte und völlig mit ihm übereinstimmte, da er in diesem Moment bloss ein Leben voller Qualen und Schmerzen für sich voraussehen konnte. Als er erneut Atem schöpfte, bestand der nächste Schritt für ihn und für mich in der Erklärung: „Und du wünschst, dass es aufhört, so weh zu tun.“... Nachdem die Situation so definiert worden war, konnte ich eine Suggestion anbieten und relativ sicher sein, dass Robert sie akzeptieren würde. Diese Suggestion lautete: „Vielleicht hört es bald auf, weh zu tun, in ein oder zwei Minuten.“... |
Pacing
Leading |
Hypnotische Sprachmuster für Fortgeschrittene
Die folgenden Sprachmuster erheben, sofern sie kreativ und kompetent angewendet werden, die hypnotische Kommunikation zur Kunst.
Verneinungen
Eingangs haben wir definiert, dass in der Trancesprache auf Negationen verzichtet wird. Wir haben dies auch begründet. So haben wir gesehen, dass die Suggestion „du bist jetzt nicht mehr verkrampft“ dazu führt, dass man sich verkrampft fühlt, da das Wort „nicht“ nicht beachtet wird. Nun lässt sich dieser Effekt auch nutzen, um eine Trance einzuleiten. Der Therapeut kann z.B. sagen:
„Ihr braucht euch nicht sofort zu entspannen“ (die Suggestion lautet: „sofort entspannen“)
„Ihr müsst die Augen nicht schliessen, wenn sie anfangen, ein wenig zu brennen, ihr könnt es aber tun, weil es angenehm ist.“
„und ist es nicht entspannend, einfach nur dazusitzen und auf die Atmung zu achten?“
Doppelbindungen
Ein sehr effektives sprachliches Muster ist die Doppelbindung. Diese hat die Eigenschaft, dem Gegenüber auf einer primären Ebene eine Wahl zu lassen. Auf einer sekundären Ebene wird jedoch festgelegt, dass eine Alternative der primären Ebene angenommen wird. Es handelt sich also um eine Illusion der Alternativen. Erikson gibt dazu folgendes Beispiel:
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Das einfachste Beispiel ist wohl das Sträuben von Kindern, ins Bett zu gehen. Wenn man ihnen sagt, sie müssen um acht Uhr ins Bett gehen, haben sie das Gefühl, gezwungen zu werden. Wenn man allerdings dieselben Kinder fragt: „Möchtest du um Viertel vor acht oder um acht Uhr ins Bett gehen?“, reagieren die allermeisten damit, „freiwillig“ letzteres zu wählen (nämlich die eigentlich beabsichtigte Zeit). Gleichgültig, welche der angegebenen Zeiten die Kinder wählen, sie legen sich auf die Aufgabe, ins Bett zu gehen, fest. |
Doppelbindungen können zur Induktion einer Trance angewendet werden. Dabei wird auf der sekundären Ebene bestimmt, dass eine Trance/Entspannung erlebt wird, auf der primären Ebene jedoch eine freie Wahl des „Wann“ oder „Wie“ angeboten.
„Möchten Sie lieber jetzt oder später in Trance versetzt werden?“
„Möchten Sie lieber eine leichte oder eine tiefe Entspannung erleben?“
„Und einige von euch möchten vielleicht lieber mit offenen Augen, die anderen mit geschlossenen Augen eine Trance erleben“
„Wird sich zuerst die linke oder die rechte Hand heben?“
Erikson verwendete den Doppelbindungsansatz auch häufig in der Therapie, wie das folgende Zitat zeigt:
Ein Vater und eine Mutter brachten mir ihren zwölfjährigen Sohn und sagten: „Dieses Kind hat, seit es klein war, jede Nacht ins Bett gemacht. Wir haben ihn mit dem Gesicht hineingetunkt; er musste seine Sachen waschen; wir haben ihn geschlagen; wir haben ihm nichts zu essen und zu trinken gegeben; wir haben jede Strafe ausprobiert, und er macht immer noch ins Bett:“ Ich sagte ihnen: „Jetzt ist er mein Patient. Ich will nicht, dass Sie sich in eine Therapie einmischen, die ich mit Ihrem Sohn mache. Sie lassen Ihren Sohn in Ruhe und lassen mich das alles mit ihrem Sohn selber ausmachen. Halten sie den Mund und seien Sie höflich zu meinem Patienten.“ Die Eltern waren völlig verzweifelt, also stimmten sie zu. Ich erzählte Joe, wie ich seine Eltern instruiert hatte, und er freute sich sehr darüber... (Auf indirekte, jedoch sehr eindrückliche Weise zeigt Erikson Joe, dass er auf seiner Seite steht und schafft damit die nötige emotionale Ausgangsbasis für die Therapie.) An dieser Stelle verwickelt er ihn in ein interessantes Gespräch darüber, wie er wohl als Erwachsener aussehen wird und wie grosse, starke Muskeln er jetzt schon hat. Nachdem er den Jungen auf diese Weise gefesselt hat, kommt er auf das Thema Bettnässen zu sprechen: Glaubst du, du kannst bis Mittwoch immer ein trockenes Bett haben? Ich nicht. Du nicht. Keiner glaubt das. Ich erwarte eigentlich nicht, dass du diese Woche überhaupt ein trockenes Bett haben wirst. Warum solltest du? Du hast diese Gewohnheit ein Leben lang gehabt, und ich erwarte eigentlich nicht, dass du diese Woche überhaupt ein trockenes Bett haben wirst. Ich glaube, es wird diese Woche jede Nacht nass sein, und du glaubst das auch. Wir sind einer Meinung. Ich erwarte aber auch, dass es nächsten Montag nass sein wird, aber weisst du, es gibt eine Sache, die mich wirklich vor ein Rätsel stellt, ich stehe absolut vor einem Rätsel – wirst du zufällig am Mittwoch ein trockenes Bett haben, oder wird es am Donnerstag sein, und du wirst bis Freitag morgen warten müssen, um es herauszufinden?“
Der Text wurde mit Hilfe der folgenden Literatur erstellt:

Hypnosetherapie von Walter und Bärbel Bongartz (Hogrefe)
Absolut lesenswert!

Therapie in Trance von John Grinder und Richard Bandler (Klett)
Grinder und Bandler waren die Gründer des NLP, einer meiner Meinung nach mehr als fragwürdigen Therapiemethode. Dennoch, dieses eine Buch über Hypnose ist wirklich gut.

Gesammelte Schriften von Milton H. Erickson (Carl Auer Verlag)
Eine sechsbändige Sammlung aller Schriften von Milton H. Erickson, dem Begründer der modernen Hypnose. Besonders spannend sind Band 5 und 6.

Die Lehrbücher von Christian Kossak (Beltz), sowie Dirk Revenstorf und Peter Burkhard (Springer-Verlag), informieren umfassend über Methoden, Anwendungsmöglichkeiten bei spezifischen Störungen und Problemen sowie empirische Befunde zur Wirksamkeit der Verfahren. Wie die meisten Lehrbücher sind auch diese eher informativ und umfassend, als eine Hilfe beim Erlernen der einzelnen Methoden.

Klinische Hypnose und Hypnotherapie / Die Fee, das Tier und der Freund: Hypnose in der Psychosomatik beschreiben nochmals eine etwas andere Sichtweise von Hypnose und Hypnotherapie. Agnes Kaiser Rekkas gibt teilweise spannende Einblicke und Fallbeispiele, insgesamt haben mir ihre Bücher aber weniger gefallen. Sehr gelungen finde ich allerdings das Layout der Bücher.
Es gibt wohl kaum eine andere Therapiemethode, bei der so heterogene Ansichten vertreten werden. Neben den Büchern, die von erstzunehmenden Wissenschaftlern oder Psychotherapeuten geschrieben wurden, gibt es eine Fülle von Literatur, die eher esoterisch ausgerichtet ist (Seelenreisli ins letzte Leben etc.) - es lohnt sich deswegen bei diesem Thema besonders, sich vor dem Kauf zu fragen, was man lesen möchte und sich die Kommentare zu den einzelnen Büchern anzuschauen.