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Sexueller Missbrauch - Folgen  

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Folgen des sexuellen Missbrauchs

Sexueller Missbrauch im Kindes- und Jugendalter hat kurzfristige und langfristige Auswirkungen, die bis ins Erwachsenenalter reichen können. Die Folgen und auch das Ausmass variieren von Person zu Person.

So kann durch den sexuellen Missbrauch die  Wahrnehmung eigener Gefühle gestört werden. Häufig wird beispielsweise Affektivität und Sexualität verwechelt oder Beziehungen werden sexualisiert. Auch legen Missbrauchsopfer oft ein großes Misstrauen an den Tag.

Weitere Folgen sind oft auch die Ablehnung des eigenen Körpers, Störungen in der Sexualität und Partnerschaftsprobleme. Auch Störungen der Sexualfunktionen treten bei manchen Opfern auf. Gerade aber Missbrauchsopfer geraten oft in die Prostitution.

Bei den Opfern können Gefühle der Wertlosigkeit, Scham, Schuld und Wut entstehen. Die Opfer ziehen sich emotional immer stärker zurück und oft findet eine soziale Isolation statt. Manche Opfer werden depressiv, manche haben das Gefühl auserhalb ihres eigenen Körpers zu sein und manche legen ein selbstdestruktives Verhalten an den Tag. Im schlimmsten Fall kommt es zu Selbstmordversuchen oder zum vollzogenen Selbstmord.

Um irgendwie mit dem sexuellen Missbrauch weiter leben zukönnen greifen viele Opfer zum Alkohol oder zu härteren Drogen.

Missbrauchsopfer haben tagsüber häufig Angstzustände. Nachts leiden sie unter Schlafstöungen und Alpträumen. Sie weisen oft psychosomatische Beschwerden (vor allem Haut- und Magenerkrankungen) und Essstörungen auf.