Übung: Du-Botschaften in Ich-Botschaften umwandeln
Hier ein Beispiel:Katrin:
Auf eine Anschuldigung folgt oft ein „Gegenangriff“ und nicht Verständnis, was an Beatrices Reaktion deutlich wird. Beatrice:
Besser wäre es, die eigenen Gefühle anzusprechen und mit „Ich“ den Satz zu formulieren:Katrin: (Ich-Botschaft) Es ärgert mich, wenn du meine Filzstifte nimmst. Ich möchte, dass du vorher fragst und Sorge zu meinem Material trägst. Beatrice: Das wusste ich nicht, dass dich das stört. In Zukunft frage ich vorher jeweils. |
Einige Beispiele für dich, bei denen es viele mögliche Lösungen gibt:
Peter:
Du vergibst doch einfach jede Torchance beim Fussball!
Kay:
Du bist so ein fieser Typ!
Claudia:
Du lügst doch wieder!
Céline:
Du hast bei der ganzen Gruppenarbeit nichts geholfen!
Hier zeigen wir dir eine von vielen möglichen Lösungen:
Peter:
Du verhaust doch einfach jede Torchance beim Fussball!
Ich-Botschaft:
Ich bin enttäuscht, dass wir das Spiel verloren haben. Vielleicht müssen wir die Aufstellung der Spieler nochmals ändern und so verbessern.
Kay:
Du bist so ein fieser Typ!
Ich-Botschaft:
Ich finde es fies, dass du heute den letzten Pausenapfel genommen hast, obwohl du schon einen gegessen hast. Ich hatte den ganzen Morgen Hunger!
Claudia:
Du lügst doch wieder!
Ich-Botschaft:
Ich habe das Gefühl, dass du mir nicht die Wahrheit sagst. Darum fällt es mir schwer, dir zu vertrauen.
Céline:
Du hast bei der ganzen Partnerarbeit nichts geholfen!
Ich-Botschaft:
Ich habe das Gefühl, dass ich die Partnerarbeit fast alleine machen musste. Ich hätte gerne mehr Unterstützung von dir gehabt.
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Verwendete Literatur: