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Ergotherapie bei Demenz  

Menschliche Zuwendung, Aktivierung und Beschäftigung sind wesentliche Elemente der Ergotherapie.
In dieser Therapieform wird eher ressourcenorientiert, statt defizitorientiert gearbeitet.
Schwerpunkte sind zum Beispiel die Vermittlung von Sicherheitsgefühl und der Erhalt der Identität. Dies stabilisiert bei dem Betroffenen das Selbstwertgefühl. Ebenso wird die Verarbeitung der veränderten Lebensumstände und von Verlusten unterstützt.
Ebenfalls nimmt die Unterstützung bei der Bewältigung von Alltagssituationen einen großen Stellenwert ein - der Betroffene kann sich so, so viel Eigenständigkeit wie möglich bewahren. Methoden sind zum Beispiel gezielte Wasch- und Anziehtrainings, wie auch Haushaltstrainings. Oft finden Haushaltstrainings bspw. auch in Gruppen statt, so werden zudem die sozialen Bedürfnisse befriedigt und die sozialen Fähigkeiten unterstützt.
Weiterhin gibt es gezielte Trainings zu kognitiver Verarbeitung und Gedächtnis.

Zur zeitlichen Orientierung und Tagesstrukturierung kann Ergotherapie außerdem eingesetzt werden, zum Beispiel durch gemeinsames Tischdecken oder andere alltägliche Aufgaben.
Auch die Veranstaltung von jahreszeitbezogenen Feste wie beispielsweise das Erntedankfest ist in der Ergotherapie üblich. Diese können gemeinsam vorbereitet, ausgerichtet und gefeiert werden. Dies hat positive Effekte auf verschiedene Bereiche, zum einen werden die zeitliche Orientierung gefördert, die Feste sprechen autobiographische Erinnerungen an und tragen so zum Identitäts- und Vertrautheitsgefühl bei, außerdem werden auch motorische Fähigkeiten der Patienten gefordert und gefördert. Dieses ist nur ein Beispiel der Vielseitigkeit der Ergotherapie.

Außerdem können Ergotherapeuten Sie zur Umstellungen auf die neue Situation (Gehhilfen, Sicherung der Wohnung etc.) beraten.

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