Kostenloser Besucherzähler

Klinische Psychologie  

Artikelbild

Diese Seite befindet sich gerade im Aufbau!

Die Klinische Psychologie ist das Teilgebiet der Psychologie, das sich mit abnormem Verhalten befasst. Untersucht wird, wie psychische Störungen entstehen und wie sich diese erkennen und behandeln lassen.

Die folgenden wichtigen Gebiete lassen sich unterscheiden:

  • Die Ätiologie (was soviel bedeutet wie "die Lehre der Ursache") befasst sich mit der Frage, wie psychische Störungen entstehen. Im Laufe der Zeit ist die Vorstellung, dass sich die Entwicklung von Störungen auf eine grundlegende Ursache zurückführen lässt mehr und mehr verschwunden und der Vorstellung gewichen, dass Störungen meist durch mehrere Ursachen zustande kommen, wobei sowohl die (genetische) Veranlagung als auch prägende Erfahrungen und die gegenwärtigen Umstände eine Rolle spielen. So liesse sich eine Depression bei einer Person x darauf zurückführen, dass sie durch Vererbung eine genetische Veranlagung für diese Störung besitzt, in ihrer Kindheit oft Erfahrungen von Hilflosigkeit gemacht hat und zum Zeitpunkt, zu dem die Störung das erste mal auftrat, unter massivem Stress am Arbeitsplatz und in der Ehe litt.
  • Die Klassifikation befasst sich mit zwei grundlegenden Fragen: 1. Wie lässt sich die Vielfalt an Einzelerscheinungen in übergeordnete Einheiten ordnen? 2. Wie lässt sich eine Einzelerscheinung einer vorgegebenen Klasse zuordnen? Die erste Frage führt zu einem hierarchisch aufgebauten Klassifikationssystem. Ein einfaches Beispiel aus dem Alltag wäre unser intuitives Klassifikationssystem für Transportmittel mit Klassen wie Flugzeug, Schiff, Zug etc. und Unterkategorien wie Passagierflugzeug, Frachtflugzeug etc. Die bekanntesten Systeme der Psychologie sind das DSM-IV (Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders) der APA (American Psychiatric Association) und das ICD-10 der WHO (Weltgesundheits-Organisation). Die zweite Frage führt zu einem System, das es der Fachperson erlaubt, Einzelerscheinungen einer Klasse zuzuordnen. Im ICD und DSM wird hierzu ein System verwendet, das als als operationale Diagnostik bezeichnet wird. Es funktioniert nach dem Prinzip: Wenn bei der Person x die Symptome y und z vorhanden sind und die Symptome g und h nicht, dann liegt die Störung A vor. Auf unser Klassifikationssystem zu den Transportmitteln übertragen, würde dies etwa so aussehen: Wenn es fliegt und Fracht transportiert, aber keine Passagiere, dann handelt es sich um ein Frachtflugzeug. Etwas mehr Informationen hierzu finden Sie auf den folgenden Folien.
  • Der Begriff Prävention leitet sich aus dem Lateinischen ab und bedeutet soviel wie "zuvorkommen" oder "verhüten". Die Prävention setzt sich somit zum Ziel, Krankheiten oder psychische Störungen zu verhindern. Es soll reagiert werden, bevor ungünstige Entwicklungen stattfinden. Damit Prävention wirksam sein kann, ist Wissen über die Ursachen von Störungen vonnöten.  Wer genaueres über dieses Thema erfahren möchte, findet eine Zusammenfassung auf den folgenden Folien